Elternbrief

Wie weiter nach der Grundschule?

Athletikwettkampf der Schüler

Otto-Tschirch-Oberschule stellte die stärksten Athleten in der Stadt Brandenburg

In der vergangenen Woche wurden in der Sporthalle der Otto-Tschirch-Oberschule die Sportlichste(r)Schülerin und Schüler der Wettkampfklasse I der Stadt Brandenburg ermittelt. Ganz repräsentativ war der Wettkampf nicht, da die hiesigen Gymnasien, trotz frühzeitiger Bekanntgabe,durch Abwesenheit glänzten.Doch dadurch ließen sich die 16 Mädchen und 21 Jungen der Brandenburger Oberschule Nord, der Nicolaischule und der Tschirchschule den Spaß nicht verderben.

Sie mussten in den fünf Disziplinen Seilspringen, Schlängellauf. Medizinballstoßen, Schlusssprung und Klimmzüge möglichst viele Punkte sammeln. Vielseitigkeit war gefragt. Jedes Ergebnis erbrachte nach einem speziellen Schlüssel die entsprechende Punktzahl. Das Teilnehmerfeld war sehr ausgeglichen, vor der letzten Disziplin Klimmzüge hatte sich kein Favorit heraus kristallisiert.

Schon in früheren Wettbewerben war diese Disziplin die “Königinnen”- beziehungsweise “Königsmacher(in)” gewesen. Bei den Jungen wird jeder gelungener Versuch mit 8 multipliziert, bei den Mädchen mit 5, da sie die leichtere Variante im Liegen nutzen. Bei den Klimmzügen kommt es nicht nur auf reine Kraft an, auch schmächtig wirkende Sportler können hier durch entsprechende Technik viele Punkte einsammeln.

Dank ihrer 56 Klimmzüge sicherte sich Joline von der Otto-Tschirch-Oberschule mit 878 Zählern überlegen den Sieg. Mit einigen Abstand folgte Vivian Leddin (793) von der Nordschule auf Platz 2, Dritte wurde Leni Slotta (775/Tschirchschule).

Bei den Jungen ging es wesentlich enger zu. Mit 777 Zählern hatte Oliver Weiß (Tschirchschule) die Nase vorn. Hätte Eddie Lampert vom Team 1 der Nordschule statt 14 Klimmzüge 15 geschafft, hätte es zwei Erstplatzierte gegeben. Seine 769 Punkte sicherten ihm aber den zweiten Rang vor seinem Teamkollegen Max Kahlow, der sich 757 erkämpfte.

Und auch in der Mannschaftswertung hatten die Gastgeber die Nase vorn, zumindest in der Mädchenwertung. Den ersten Platz sicherte sich die Otto-Tschirch-Oberschule mit 3162 Punkten. Zweite wurde die Oberschule Nord mit exakt 2900 Zäher vor der Nicolaischule (2583).

Bei den Jungen wurde die Phalanx der Tschirchschule durchbrochen. In der Teamwertung siegte die Mannschaft 1 der Oberschule Brandenburg Nord mit 3012 Punkten, bei nur einem Zähler Vorsprung auf die Gastgeber. Dritte wurde die 2. Mannschaft der Nordschule (2554) vor der Nicolaischule (2481).

Quelle: www.moz.de Martin Terstegge, BRAWO / 24.01.2020

 

Die stärksten Schüler gekürt

Otto-Tschirch-Oberschule rettet den traditionsreichen Wettbewerb

In der Sporthalle der Otto-Tschirch-Oberschule fand unter der Woche der Wettbewerb “Stärkster Schüler” statt. In den vergangenen 15 Jahren richtete das OSZ “Alfred Flakowski” diesen Wettbewerb für die WK I und II aus. Doch im vergangenen Jahr verkündete das OSZ das Aus. Die Otto-Tschirch-OS sprang ein. Allerdings nur für die Sekundarstufe II (9./10. Klasse).

Und das nicht von ungefähr. Denn 2003 hatte Sportlehrer Frank Jahn am OSZ diesen Wettbewerb aus der Taufe gehoben. Als er nach Kirchmöser an die dortige Oberschule wechselte, übernahm Thomas Schulz am OSZ den Staffelstab. Jetzt war es Frank Jahn, der den Wettbewerb nicht sterben ließ. Der 63-Jährige ist mittlerweile Sportlehrer an der Otto-Tschirch-Oberschule. Allerdings nur noch eine Woche. Denn am kommenden Freitag ist sein letzter Arbeitstag. Dann geht er in Rente. Sein Nachfolger bei der Organisation des Wettbewerbes ist Jan Kirsch.

„Der Wettbewerb Stärkster Lehrling ist ein Wettkampf aus den DDR-Jahren”, erinnert sich der ehemalige Sportschüler Frank Jahn, der auch selbst einmal stärkster Lehrling im Kreis Zossen war, wo er Anfang der 1970er Jahre eine Berufsausbildung mit Abitur absolvierte. Jahn studierte Sportlehrer und war bis 1988 Trainer am Bezirksleistungszentrum Kanu in der Havelstadt Brandenburg. 1988 wechselte er in den Schuldienst.

“Seilspringen und Klimmzüge würden mich vor keine Probleme stellen”, so Frank Jahn, der sportlich noch sehr aktiv ist. Denn er sitzt immerhin im deutschen Drachenboot und hat schon mehrere WM-Medaillen gewonnen. „Neben dem Paddeln steht vor allem Kraftsport auf dem Trainingsprogramm”, verrät Frank Jahn.

Zum Wettkampf reisten mit der Nikolai-Oberschule und der Oberschule Nord nur zwei Schulen an. Auf eine Mannschaft aus Kirchmöser hofft man für das nächste Jahr. Auch die drei Gymnasien waren eingeladen, traten aber nicht an. „Für die Atmosphäre wären noch mehr Mannschaften natürlich sehr gut”, so Frank Jahn.

Fünf Starter gehörten zur Mannschaft. Bei den Jungen ging die Nord-OS sogar mit zwei Teams in den Wettkampf. Nord I gewann mit 3012 Punkten und hatte damit nur einen Punkt mehr als die Otto-Tschirch-Oberschule. Dahinter folgten Nord II (2554) und Nicolai (2481). Bei den Mädchen hatte die Otto-Tschirch-Oberschule mit 3162 Punkten die Nase vom. Dahinter folgten Nord (2900) und Nicolai (2583). In der Gesamtwertung war dadurch der Gastgeber ganz vorn. In der Einzelwertung der Mädchen siegte Joline M. von der Otto-Tschirch-Oberschule mit 878 Punkten. Sie verwies damit Vivian Leddin (Nord/793) und Leni Slotta (Tschirch/775) auf die Plätze. Bei den Jungen gewann Oliver Weiß von der Otto-Tschirch-Oberschule mit 777 Punkten. Dahinter folgten Vorjahressieger Eddie Lampert (Nord/769) und Aven Teame (Tschirch/763). Fünf Disziplinen waren zu absolvieren. Bei den Mädchen schaffte Leni Slotta 224 Seildurchschläge, Leonie Höpfner (Nico) stieß den Medizinball 7,10 Meter weit, Lisa Buloychik (Tschirch) überwand 2,25 Meter per Schlusssprung, Julia Mielke (Nord) benötigte 11,5 Sekunden für den Schlängellauf und Joline M. (Tschirch) sicherte sich ihren Sieg durch 56 Klimmzüge im Schrägliegehang. Für ein Novum sorgte Kevin Vu (Nord II), der das Seilspringen rückwärts absolvierte und mit 173 Durchschlägen trotzdem den Bestwert aufstellte. Max Kahlow (Nord) stieß den Medizinball 8, 70 Meter weit und Eddie Lampert (Nord) sprang per Schlusssprung 2,65 Meter weit. Die schnellsten Füße beim Schlängellauf hatte Oliver Weiß (10,4 Sekunden). Bei den Klimmzügen hatten Johannes Hildebrandt und Max Kahlow jeweils 20 Versuche. Für Preise und Pokale sorgten die Stadtwerke und die Verkehrsbetriebe.

Quelle: Artikel von Marcus Alert aus der Märkische Allgemeine Zeitung “Brandenburger Kurier” vom 25.01.2020

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Mehrsprachiger Elternabend – ein voller Erfolg

Am vergangenen Dienstag fand an der Otto-Tschirch-Oberschule erstmals ein Elternabend statt, welcher parallel von Dolmetschenden begleitet wurde. Ziel der Veranstaltung war es, Eltern, welche noch dabei sind Deutsch als Zweitsprache zu lernen, in den Schulalltag einzubeziehen und damit allen Eltern eine aktive Teilhabe zu ermöglichen.

Am Abend selbst wurde über Allgemeines, wie die Schulpflicht und die möglichen Schulabschlüsse im Land Brandenburg informiert. Des Weiteren wurde auf unterstützende Angebote, wie u.a. auf den kostenfreien Dolmetscherdienst „Telefonjoker” und den Jugendmigrationsdienst Brandenburg hingewiesen. Außerdem wurden Fragen und Wünsche für die weitere Zusammenarbeit gesammelt.

Bereits die Einladungen zu der Veranstaltung wurden in der jeweiligen Erstsprache der Eltern verfasst. Während des Elternabends wurde Gesagtes an verschiedenen Sprachtischen durch Dolmetschende in die Sprachen Arabisch, Persisch und Tschetschenisch übersetzt und Rückfragen auf diesem Weg an die Schulleitung gerichtet. In der Organisation des Abends wurde die Schule durch die RAA Brandenburg (Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie) durch Fachexpertise und Dolmetschende unterstützt.

Viele Eltern nahmen das Angebot dankend an. Die Otto-Tschirch-Oberschule zeigt mit der gelungenen Veranstaltung, dass Mehrsprachigkeit im Schulalltag kein Hindernis ist und erkennt mit der Umsetzung der Veranstaltung die Lebensrealität vieler Schülerinnen und Schüler an, für die Mehrsprachigkeit inzwischen selbstverständlich ist.

Vor der Aufführung von „A Christmas Carol“ in der Akademie der Künste, Berlin
Vor der Aufführung von „A Christmas Carol“ in der Akademie der Künste, Berlin

Besuch des englischsprachigen Theaterstückes „A Christmas Carol“ in Berlin

Am 28.11.2019 fuhren 27 interessierte Schülerinnen und Schüler aus den 9. und 10. Klassen nach Berlin zur Akademie der Künste. Dort trat die American Drama Group (ADG)/ Europe mit dem Stück „A Christmas Carol“ („Eine Weihnachtsgeschichte“)- basierend auf dem gleichnamigen Buch von Charles Dickens- auf. Das Englischniveau war hoch, jedoch kam das Theaterstück bei den meisten SchülerInnen gut an, denn die SchauspielerInnen waren ein eingespieltes Team. Sie sprachen laut und deutlich sowie in einem angemessenen Tempo, sodass jeder zumindest the gist¹ verstand. Des Weiteren war eine Leichtigkeit durch humorvolle Einlagen positiv zu vermerken. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten zur Nachbereitung die Zusammenfassung der staves= chapter² sowie Informationen zum geschichtlichen Hintergrund der Geschichte mit zusammengestelltem Vokabelglossar³. Leider mussten wir feststellen, dass die organisatorischen Fähigkeiten der ADG/ Europe mehr als verbesserungswürdig sind. So kam es, dass fast ein Drittel unserer Schülerinnen und Schüler teilweise allein sitzen musste, da nicht genügend Eintrittskarten vorhanden waren. Zusammenfassend lässt sich sagen, es war ein toller Bildungsausflug! Ein großer Dank geht an unsere Schule, die die Zugtickets gesponsert hat.

Frau Tischler und Frau Hennig

¹ the gist /dʒɪst/- das Wesentliche, die Hauptaussage, ² stave, chapter- Kapitel, ³ Vokabelübersicht

 

Quelle: www.moz.de
Geländespiel am Gördensee

Erster Schultag… Geländespiel am Gördensee

Brandenburg (MOZ) Der erste Schultag nach den Ferien ist für die Schüler der siebten Klassen mindestens genauso aufregend wie für die Erstklässler. Denn auch sie treffen, frisch aus dem gewohnten Umfeld der Grundschule entlassen, erstmals auf ihre neuen Klassenkameraden, unter denen sich nicht selten viele fremde Gesichter befinden. Die Otto-Tschirch-Oberschule, die Oberschule Nord, die BOS Kirchmöser, das Bertolt-Brecht-Gymnasium und die Nicolai-Oberschule schickten ihre 7. Klassen deshalb am Mittwoch auf einen 2-stündigen Parcours rund um den Gördensee.

Beim Geländespiel, das jährlich vom Humanistischen Regionalverband Brandenburg/Belzig e.V. und der Kinder- und Jugendfreizeit “KiJu” organisiert wird, mussten die 456 Schüler der 19 teilnehmenden Klassen zeigen, wie gut sie zusammenarbeiten können. An zwölf unterschiedlichen Stationen galt es, Teamwork als auch Durchhaltevermögen, Sportlichkeit und Köpfchen zu beweisen. “Das Geländespiel soll den Klassen ermöglichen, sich außerhalb des Klassenraums kennenzulernen und die Jugendlichen zwingen, sich auch mal aus ihrer Komfort-Zone zu bewegen”, erläutert Peggy Gerlach, Leiterin des Bereichs Arbeitsförderung beim Humanistischen Regionalverband, die weiß, wie wichtig ein solcher Aktionstag für die Klassen ist. Immerhin lernen sich nicht nur die Schüler untereinander neu kennen, auch die Lehrer haben es plötzlich mit zwei Dutzend neuen Charakteren zu tun. Genau in dieser Situation befinden sich auch Kathrin Kruppa und Stefanie Schröder, die die Leitung der Klasse 7a der Otto-Tschirch-Oberschule übernommen haben und beim Drachenbootfahren am Vortag schon einen Eindruck davon gewinnen konnten, wie gut ihre Schüler harmonieren. “Bis jetzt verstehen sich alle super, deshalb freuen wir uns auf einen ereignisreichen Tag”, so Kruppa und Schröder erwartungsvoll.

Für sie ging es nach einem gemeinsamen Gruppenfoto zum Parcours-Auftakt sogleich ans Werk: nach einem kurzen Abschlag beim Volleyball, galt es mit den zehn besten Läufern die Aufgabe “Berg und Tal” möglichst schnell zu bewältigen. 30,44 Sekunden standen dafür am Ende auf der Uhr. Ein gutes Ergebnis, mit dem die Klasse stolz zu den nächsten Stationen zog, an denen es jeweils fünf Punkte für die Klassen zu ergattern gab.

Als Klassen mit dem besten Teamgeist gingen im Wettbewerb am Ende jedoch die 7d der Nicolaischule, die 7b der Otto-Tschirch-Oberschule, die Klasse 7/3 der BOS Kirchmöser sowie die Klasse 7c des Bertolt-Brecht-Gymnasiums und die Klasse 7a der Nord Oberschule.

Quelle: www.moz.de